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Photovoltaikzellen sind das Herzstück jeder Photovoltaikanlage. Sie sind dafür verantwortlich, das Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln. Es gibt verschiedene Arten von Photovoltaikzellen, die sich in ihrer Struktur, Effizienz und Kosten unterscheiden. In diesem Artikel werden wir uns die drei gängigsten Arten ansehen: monokristalline, polykristalline und Dünnschicht-Solarzellen.

Monokristalline Solarzellen: Merkmale und Vorteile

Monokristalline Solarzellen sind aus einem einzigen, durchgängigen Siliziumkristall gefertigt. Sie sind an ihrer gleichmäßigen, dunklen Farbe und den abgerundeten Ecken zu erkennen.

Die Hauptvorteile von monokristallinen Solarzellen sind ihre hohe Effizienz und Langlebigkeit. Sie haben den höchsten Wirkungsgrad aller Photovoltaikzellen, typischerweise zwischen 15 und 20 Prozent. Dies bedeutet, dass sie mehr Sonnenlicht in Strom umwandeln können als andere Zelltypen. Darüber hinaus haben sie eine lange Lebensdauer und können oft über 25 Jahre hinweg zuverlässig Strom produzieren.

Polykristalline Solarzellen: Unterschiede zu monokristallinen Zellen

Polykristalline Solarzellen bestehen aus vielen kleinen Siliziumkristallen, die zu einem Block verschmolzen sind. Sie sind an ihrer bläulichen Farbe und der sichtbaren Kristallstruktur zu erkennen.

Polykristalline Solarzellen haben einen etwas geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Zellen, typischerweise zwischen 13 und 16 Prozent. Sie sind jedoch in der Regel günstiger in der Herstellung und daher oft eine kosteneffiziente Wahl, insbesondere für größere Anlagen.

Dünnschicht-Solarzellen: Anwendungsbereiche und Effizienz

Dünnschicht-Solarzellen unterscheiden sich in ihrer Struktur stark von kristallinen Solarzellen. Sie bestehen aus einer dünnen Schicht von Halbleitermaterial, die auf ein Trägermaterial aufgebracht wird. Es gibt verschiedene Arten von Dünnschichtzellen, die häufigsten sind Cadmiumtellurid (CdTe), Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) und amorphes Silizium (a-Si).

Dünnschichtzellen haben den niedrigsten Wirkungsgrad aller Photovoltaikzellen, typischerweise zwischen 10 und 12 Prozent. Sie sind jedoch sehr flexibel und leicht und können daher in Anwendungen eingesetzt werden, wo kristalline Zellen nicht geeignet sind, wie zum Beispiel auf gebogenen Oberflächen oder als integrierter Bestandteil von Gebäudefassaden oder Fenstern.


Jede Art von Photovoltaikzelle hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und ist für bestimmte Anwendungen und Bedingungen besser geeignet. Bei der Auswahl der richtigen Zellen für Ihre Photovoltaikanlage sollten Sie daher Ihre individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten berücksichtigen. In den folgenden Artikeln werden wir tiefer in die Details der Photovoltaiktechnologie eintauchen und erklären, wie Sie die richtige Technologie für Ihre Bedürfnisse auswählen können. Bleiben Sie dran!